Katharina Kumerschek
Umweltmanagement

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Verantwortung übernehmen: bei Umweltschutz und Sicherheit

Weil wir nur einen Planeten haben, sollte jeder Einzelne sein Möglichstes zu dessen Schutz beitragen. Ein Unternehmen wie Treibacher Industrie AG ist dem Umweltschutz natürlich besonders stark verpflichtet. 

Unsere  Betriebsführung und die Produktionsprozesse werden kontinuierlich im Hinblick auf den Umweltschutz optimiert. Zusätzlich zu vielen präventiven Maßnahmen kontrollieren wir ständig unsere Emissionen und Immissionen. Jährlich werden intern bis zu 1200 Messungen und extern rund 120 Messungen durchgeführt. Beobachtet werden vor allem Luft, Wasser und Lärm. Investitionen in den Umweltschutz machen heute bereits 20 % der Gesamtinvestitionen aus.

 

Umweltkontrolle/UIG

Umweltkontrolle/UIG

Für Treibacher Industrie AG ist es selbstverständlich, die Umwelt nachhaltig zu schützen. Jeder kann sich durch die hier veröffentlichten Emissionswerte selbst ein Bild über unsere herausragenden Leistungen machen. Damit zeigen wir, dass die uns umgebende Umwelt und auch Anrainer keiner schädlichen Umweltbelastung ausgesetzt sind.

UIG 2011 PDF

Abwasser

Abwasser

Sauberes Wasser ist unser Lebenselixier. Abwässer werden nur gereinigt und perfekt kontrolliert wieder in die Gurk eingeleitet. Nicht nur das Abwasser wird überwacht, sondern auch Grundwasser, Brunnenwasser und im Bedarfsfall Gurkwasser.

Wichtige Parameter beziehen sich auf Temperatur, pH-Wert und spezifische Verunreinigungen. Das Brunnenwasser wird bei Treibacher Industrie AG als hochwertiges Trink- und Prozesswasser verwendet.

Abwasser

Gemessen werden Temperatur, pH-Wert, elektrische Leitfähigkeit, abfiltrierbare Stoffe, Ammonium, Stickstoffverbindungen, Chrom, Kadmium, Kupfer, Zink, Chlorid, Fluorid, organisch gebundener Kohlenstoff.

Grundwasser

Gemessen werden pH-Wert, elektrische Leitfähigkeit, Abdampfrückstand, Aluminium, Arsen, Bor, Kalzium, Kadmium, Cobalt, Chrom, Kupfer, Eisen, Kalium, Magnesium, Mangan, Molybdän, Natrium, die Summe der Kohlenwasserstoffe, organisch gebundener Kohlenstoff, Nickel, Vanadium, Zink, Chlorid, Sulfat, Nitrat, Nitrit, Fluorit, Ammonium und die Temperatur des Wassers.

Brunnenwasser

Gemessen werden pH-Wert, elektrische Leitfähigkeit, Gesamthärte, Karbonathärte, Bor, Chrom, Molybdän, Vanadium, Chlorid, Sulfat, Nitrat, Ammonium. Außerdem werden bakteriologische Untersuchungen durchgeführt.

Immissionen

Immissionen

Treibacher Industrie AG misst Immissionen sowohl am Werksgelände als auch außerhalb des Firmenareals im Sinne des Immissionsschutzgesetzes Luft. Darin sind Immissionen als Luftschadstoffe definiert, die auf Menschen, Tiere und Pflanzen einwirken und Veränderungen der natürlichen Zusammensetzung der Luft durch Partikel, Gase oder Aerosole bewirken.

Deshalb ist Treibacher Industrie AG eine ständige Kontrolle sehr wichtig.

Gemessen werden Cobalt, Chrom, Molybdän, Nickel, Vanadium, Blei, Cadmium und Mangan. Vor allem durch den verstärkten Einsatz von Kehrmaschinen und Absaugungsanlagen konnten die Werte bei den Immissionen deutlich verringert werden.

Emissionen

Emissionen

Emissionen sind von einer Quelle an die freie Atmosphäre abgegebene Luftschadstoffe, die die natürliche Zusammensetzung der Luft durch Partikel, Gase oder Aerosole verändern. Sie stammen aus Betriebsstätten, Maschinen oder Geräten.

Die ständige Überwachung hat daher höchste Priorität. Gemessen wird eine Vielzahl von Schwermetallen im Staub und andere Luftschadstoffe.

Gemessene gasförmige Emissionen sind Chlorwasserstoff, Chlor, (Salpetersäure), Schwefeldioxid, Stickoxide, Fluorwasserstoff, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und Ammoniak. Die gemessenen Staubpartikel sind Wolfram, Niob, Tantal, Titan, Eisen, organischer Gesamtkohlenstoff, Kalzium, Mangan, Bor, Barium, Cobalt, Chrom, Molybdän, Nickel und Vanadium.

Laufende Verbesserungen

Neben dem Einsatz neuer Luftreinigungstechnologien und der ständigen Anlagenverbesserungen und -erneuerungen wird ein Schwerpunkt auch auf die Verringerung diffuser Emissionen gelegt, die bei der Manipulation (z.B. Transport, Be- und Entladung) von staubigen Rohstoffen entstehen können.

Beispiele für solche Maßnahmen zur Emissionsverbesserung sind:

  • Die Errichtung einer automatischen Schlackeentladestation im Betrieb VO, die die Rohstoffentladung und Silobefüllung über ein geschlossenes System ermöglicht.
  • Modernisierung der bestehenden Abgasreinigungsanlage im Betrieb SE und Optimierung des Abgasreinigungsverfahrens. Neben der Steigerung der Betriebssicherheit konnten dadurch auch die Emissionen weiter verringert werden.
  • Im NR- und PM-Betrieb wurde durch die Errichtung einer neuen Produktabfüllung und einer neuen Rohstoffaufgabestation ein betriebsübergreifendes Projekt umgesetzt, das die Entstehung von diffusen Emissionen während des innerbetrieblichen Transports vollständig verhindert.

Lärm

Lärm

Die behördlichen Vorgaben werden von Treibacher Industrie AG genau eingehalten. Die Lärmbelästigung beim nächsten Nachbar beträgt nur rund 50 Dezibel – und sie nimmt mit jedem Meter Entfernung weiter ab.

Erreicht wird dies durch die ständige Realisierung von Lärmschutzmaßnahmen wie z.B. die Ausstattung von lärmintensiven Anlagenteilen mit Schalldämpfern und Schallschutzkabinen und der Installation geräuscharmer Apparaturen.

Abfall und Reststoffe

Abfall und Reststoffe

Die betriebseigene Reststoffdeponie „St. Kosmas“ befindet sich im Gemeindegebiet Mölbling. Die dort abgelagerten Reststoffe sind hauptsächlich ausgelaugte Erze und Schlacken aus der Produktion. In den vorgelagerten Produktionsprozessen werden ihnen die für Treibacher Industrie AG wertvollen Inhaltsstoffe, wie z.B. Vanadium, entnommen. Übrig bleibt inertes Material, das weder Gase bildet, noch auf andere Weise reagiert.

Die Reststoffe kommen hauptsächlich aus den Produktionsprozessen der FL, PM und VO. Außerdem werden auch geringe Mengen an Rückständen aus der Abwasserreinigungsanlage der VO deponiert.

Alle Reststoffe werden mit größter Sorgfalt im Sinne von ganzheitlichem und nachhaltigem Umweltschutz behandelt.


Wir sind ständig bestrebt, die Menge der zu deponierenden Reststoffe durch kontinuierliche Verbesserung der Produktionstechnologie und der daraus folgenden Erhöhung des Anteils an verwertbaren Materialien und durch sinnvolle Verwertung von bestimmten Reststoffen (z.B. Verwendung von Calciumsulfat als Düngemittel) zu minimieren.

Sicherheit

Sicherheit

Auf alles vorbereitet

Bei betrieblichen Vorkommnissen, durch die Sie sich gestört fühlen, wenden Sie sich bitte an Helene Leitner unter 04262/505-0.

Maßnahmen zur Vermeidung von Störfällen

Die wichtigsten Einrichtungen zum Schutz von Luft, Boden, Wasser und vor Lärm:

  • Messstationen zur sofortigen Alarmierung bei Störungen
  • Filter in allen Abluftanlagen
  • Schadstoffspezifische Wäscher und Abluftreinigungssysteme
  • Absaugungsanlagen, Abdichtungen und Kehrmaschinen
  • Abwasserreinigungsanlagen
  • Abwasser-Auffangbecken, die sofort aktiviert werden, sofern auch nur der Verdacht besteht, dass es zu Verunreinigungen der Gurk kommen könnte
  • Ölabscheider, die verhindern, dass organische Substanzen in die Kanalisation gelangen
  • Entsprechend den spezifischen Anforderungen ausgeführte Bodenbeläge
  • Einhausungen und Schallschutzwände

Einrichtungen zur raschen Alarmierung der Einsatzkräfte:

  • Automatische und manuelle Brandmeldeeinrichtungen
  • Werkssicherheitsdienst und Kesselwarte (rund um die Uhr besetzt)
  • Internes Meldesystem für die Betriebsfeuerwehr
  • Externes Meldesystem zu den Katastropheneinsatzkräften, wie Landesalarm- und -warnzentrale (LAWZ), Polizei, Feuerwehren

Brandbekämpfungseinrichtungen:

  • Stationäre und mobile Feuerlöscheinrichtungen
  • Behördlich anerkannte und nach dem neuesten Stand der Technik ausgestattete Betriebsfeuerwehr
  • interne und externe Alarmierungspläne sowie Brandschutzordnung
  • Aufbau auf Katastrophenschutzpläne der Bezirksverwaltungsbehörde
  • Abstimmung mit Behörden
  • regelmäßige Übungen mit Einsatzkräften
  • zielgerichtete Zusammenarbeit und effektive Gefahrenabwehr

Je nach Art des Störfalls informiert die Treibcher Industrie AG folgende Stellen:

  • Landesalarm- und -warnzentrale (LAWZ) Klagenfurt
  • Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 15U (Umweltschutz)
  • Bezirkshauptmannschaft St. Veit an der Glan, Gewerbereferat
  • Arbeitsinspektorat für den 13. Aufsichtsbezirk
  • im Bedarfsfall Betriebsarzt und Rettung

Die Anforderung zusätzlicher Einsatzkräfte hängt vom Ausmaß des Störfalles ab und wird entsprechend den im Alarmierungs­plan festgehaltenen Regeln durch die bereits vor Ort befindlichen Einsatzkräfte durchgeführt. Die Information der Bevölkerung in einem Störfall erfolgt immer durch die zuständigen Behörden und Einrichtungen.